Schlafkomfort

Die Matratze, die ab Werk in meinem Wohnmobil lag, verdiente meiner Meinung nach den Namen Matratze nicht einmal. Ein Klumpen beweglicher Plastik beschreibt dieses Ding wesentlich besser. Etwas Gutes musste her. Verschlagen hat's mich zu Ott's Traumwelten in Welzheim. Mit dem Wohnmobil hin fahren, sich beraten lassen, was aussuchen und eine Nacht drin schlafen. Das klang perfekt.

 

Der Service war toll. Ich konnte alles ausgiebig testen. Entschieden hatte ich mich für eine mittelharte Kaltschaummatratze RG60 und einer Dicke von 18cm. Natürlich bringt eine solche Matratze einiges mehr an Gewicht auf die Waage. 

 

Fazit nach einem halben Jahr

Meine Entscheidung war richtig. Ich schlafe sehr gut auf dieser Matratze.

Nach dem grossen Bettumbau wollte ich auch die Lattenroste austauschen. Erst liebäugelte ich mit dem Lattenrost von Ikea, den ich auch im Wohnwagen verbaut hatte, entschied mich schlussendlich aber für das Froli Travel System. Das sparte ausserdem einiges an Gewicht ein.

Die Montage war sehr einfach. Das Zusammenstecken der Elemente reine Fleissarbeit. Vom Originalrost nahm ich die Rundung, die beinahe gleich hoch ist wie die Frolis. Das hat den Vorteil, dass man problemlos über die Kante vom Bett rutschen kann. Abschluss macht die originale Zierbordüre.


Die Matratze wird damit auch hervorragend unterlüftet. Ich überlegte mir die Wärme, die sich im Unterschrank wegen der Truma staut, sinnvoll zu nutzen. Löcher in der Bettplatte leiten die warme Luft unter die Matratze und wärmen diese dadurch.


Die Matratze lag nun noch direkt an der Aussenwand an. Eine umfunktionierte Sockelleiste dient als Abstandshalter.