Der grosse Bettumbau

Nach dem Umbau ist das Bett nun hinten links. Rechts sind die beiden, grossen Schränke. Die Liegefläche beträgt ca. 150 x 177 bzw. 197 cm. Details zum Umbau gibt's weiter unten.

Das neue Bett - Teil 1 Oberschränke

Als ich mich damals mit den Grundrissen der Wohnmobile beschäftigt hatte, standen zwei in der engeren Auswahl: ein mittig eingebautes Queensbed oder ein seitlich angeordnetes Doppelbett. Bei der seitlichen Variante missfiel mir die Anordnung der Küche direkt am Fussende des Bettes. Also entschied ich mich schlussendlich für das Queensbed.

Die letzten Monate hatten gezeigt, dass diese Anordnung für meine Bedürfnisse nicht ideal ist. Die Gänge rechts und links vom Bett sind zu schmal, sodass man trotzdem immer über's Bett klettert, wenn man an die Schränke ran will.  

 

Ein neues Projekt tat sich auf. In seiner Komplexität eher etwas für den Sommer, wenn man unbenötigtes Material nach Draussen stellen kann. Doch so lange wollte ich nicht warten.

 

In einem ersten Schritt galt es die Ober- und seitlichen Schränke umzubauen. Hierfür musste ich erst alles komplett zerlegen. Klingt schlimmer, als es war. Im Grunde genommen war das der einfachste Teil, da man die Teile nur an anderer Stelle genau so wieder zusammen bauen konnte.

Bei der Gelegenheit bot es sich an das Kopfteil mit einem LED-Streifen zu hinterleuchten. 

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Das neue Bett - Teil 2 Unterschrank

Der obere Teil des Bettenumbaus war erledigt. Nun ging's ans Eingemachte. Der Schrankunterbau. Auch hier musste ich erst alles komplett zerlegen. 

Die Truma wurde freigelegt. Hätte ich mich dafür entschieden, das Bett nach rechts zu legen, wäre der Fussboden kein Problem gewesen. Doch so wurde es kompliziert. Demjenigen, der den Ausschnitt bei der Truma geplant hat, möchte ich gerne "Danke" sagen. An dieses Zackengebilde musste ich eine Bodenplatte anpassen! Rundsägen hätte es auch nicht wesentlich einfacher gemacht. Auf keinen Fall wollte ich wegen der Gasleitungen an der Truma hantieren. Mit Hilfe einer Karton-Schablone fertigte ich ein passendes Stück aus dem Restholz an. Gar nicht so schlecht geworden.

Ich hatte es mir zudem schwieriger gemacht, weil ich den Unterbau in der Höhe um einige Zentimeter gekürzt hatte, um eine plane Liegefläche zu bekommen. Vorher mit dem Lattenrost gab es einen Absatz von etwa 4cm, die ich in der Höhe natürlich einsparen wollte.

Den Unterschrank hab ich so gestaltet, dass die rechte Seite gleich wie vorher ist. Links führt das gekürzte Türchen in einen grossen Lagerraum. Eine unglückliche Lösung, aber leider nicht anders möglich. 


Die Bettverlängerung hat eine Klappe, damit ich von oben in den Schrank greifen kann. Die Verlängerung der Matratze ist ein Provisorium, zusammengefügt aus der ursprünglichen Bettverlängerung. Mal sehen, ob ich das so lassen kann oder bei Ott's einen passenden Keil anfertigen lasse.


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Das neue Bett - Teil 3 Froli

Das Bett stand nun also, wo es hin gehörte. Bei der Gelegenheit wollte ich den Schafkomfort weiter erhöhen. Die starren Lattenroste kamen raus und wurden durch das Froli Travel System ersetzt. Das sparte ausserdem einiges an Gewicht ein.

Die Montage war sehr einfach. Das Zusammenstecken der Elemente reine Fleissarbeit.

Vom Originalrost nahm ich die Rundung, die beinahe gleich hoch ist, wie die Frolis. Das hat den Vorteil, dass man problemlos über die Kante vom Bett rutschen kann. Abschluss macht die originale Zierbordüre.

Dank diesem System gehören Stockflecken der Vergangenheit an, denn die Matratze wird hervorragend unterlüftet. So entstand die Idee, die Wärme, die sich im Unterschrank wegen der Truma staut, sinnvoll zu nutzen. Gleichmässig verteilte Löcher in der Platte führen die warme Luft unter die Matratze und wärmen diese dadurch automatisch.


Damit sich an der Aussenwand ebenfalls keine Stockflecken bilden können, funktionierte ich eine Sockelleiste als Abstandshalter um. Passt perfekt.


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Zeitweise sah es etwas chaotisch aus: