Wasserversorgung

Unser Sorgenkind. Wir wussten von Anfang an, dass wir eine Lösung mit Regenwasser wollten. Jedoch fanden wir niemanden, der uns hier weiterhelfen konnte. So mussten wir selber ran.

Das alte Regenfass hat seine besten Tage vor vielen Jahren gehabt. Mit etwas Muskelkraft war es schnell zerlegt. Als Tank wollte ich ein Chromstahlfass. Wie unsere Erfahrung mit Kunststofftanks und Silbernetz gezeigt hat, wäre das keine Alternative gewesen. Lässt man sich ein solches Fass anfertigen, sind die Kosten schnell im 4stelligen Bereich. Mit etwas Glück entdeckte Christoph im Netz einen Chromstahl-Kochtopf. Er war zwar kleiner als unser Loch im Garten, aber ein richtiges Schnäppchen. Da musste ich einfach zuschlagen. 
Der Topf stand mit Wasser gefüllt den ersten Winter ungenutzt im Zisternenloch. Wir wollten erst sehen wie es sich verhält. Nichts rostete und so bekam es einen einfachen Anschluss mit verzinkten Stahlrohren, über den das Wasser entnommen werden kann. Leider rosteten diese Rohre in kürzester Zeit und so bestellte ich beim Sanitär neue Leitungen in Chromstahl. In den Deckel bohrte ich ein Loch für das Regenwasser. Dieses durchläuft einen Grobfilter und wir beruhigt geleitet.  

Nachdem alles funktionierte, baute ich die Zisternenwand wieder auf. Die Zisterne ist von Kies umgeben und oben absichtlich offen, sodass überflüssiges Wasser versickern kann.

Die Ecke bei der Treppe musste ich entschärfen, da sich Christoph mehrmals sein Knie gestossen hatte. 

Wir benutzen das Wasser nur zum Duschen und Abwaschen. Trinkwasser bringen wir weiterhin von zuhause mit.