Rund ums Haus

Als Erstes mussten die beiden riesigen Schwarzföhren weg. Die Bäume waren alt und gesund, von daher eine Schande sie zu fällen, doch es war unumgänglich um überhaupt ans Dach heran zu kommen. Sie nadelten es so sehr zu, dass inzwischen sogar neue Bäumchen darauf wuchsen. 

Nach 80 Jahren war es höchste Zeit das Dach zu renovieren. Die Ziegel hatten ihre besten Zeiten gesehen. Die Dachbalken hingegen waren glücklicherweise noch immer in gutem Zustand.

Die Renovation der Westfassade wäre noch nicht notwendig gewesen, doch das hässliche Eternit passte einfach nicht zu unserem schönen Häuschen. Zusätzlicher Vorteil ist, dass der Wind nun nicht mehr durch die Wände zieht. Ursprünglich war die Idee Schindeln zu verwenden, entschieden uns schlussendlich nach langem Hin und Her für eine waagerechte Stülpschalung aus Douglasie.

Mein Vater und ich erneuerten gemeinsam den Zaun. Schliesslich musste das Grundstück Hunde-ausbruchsicher sein. Dieses Provisorium liessen wir durch einen schönen Kastanien-Zaun ersetzen. Einzig das Eingangstor wird nochmal geändert.

Nach dem zweiten Sommer nervte ich mich so sehr über den abschüssigen Hang, dass ich beschloss, den Teil über dem Haus zu terrassieren. Ich begann damit die Mauer um eine Lage Steine zu erhöhen. Die Wiese trug ich oben mit reiner Muskelkraft ab und ebnete so die Fläche ein. Als Übergang entsteht eine weitere kleine Mauer und oben kommen Beerensträucher hin.