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Bergruh - Knochenarbeit

Der Montagmorgen wurde seinem Ruf gerecht, er begr√ľsste mich mit dickem Nebel.¬†ūüôą

Der Rasen musste endlich gem√§ht werden, allerdings sehr ungern. Denn damit vertrieb oder t√∂tete ich alle Insekten, die sich in der Wiese so wohl gef√ľhlt hatten. Danach konnte¬†ich zwei Tage keine Grillen mehr zirpen h√∂ren. ūüė≠ Aber es musste mal sein. Vielleicht sollte ich lernen mit einer Sense¬†zu m√§hen?

Ich empfinde es als sehr unangenehm, wenn ich √ľber die schr√§ge Wiese hinters Haus gehe. Deshalb hatte ich¬†beim hiesigen¬†G√§rtner angefragt, was es mich kosten w√ľrde, wenn ich sie terrassieren lasse.¬†Eine Natursteinmauer wie die Bestehenden, w√§re nicht m√∂glich, da das¬†viel zu zeitaufwendig ist und somit unbezahlbar w√§re. Aber auch mit genormten Steinbl√∂cken w√ľrde mich der Spass ein kleines Verm√∂gen kosten. Da gibts nur eines: Frau muss selber ran! Die Arbeit ist wirklich anstrengend. Ein richtiger Knochenjob die schweren Steine zu schleppen und den Boden mit reiner Muskelkraft aufzureissen.¬†ūüėÖ

Ich begann damit, die¬†Mauer um eine Lage Steine aufzustocken. Erst alle Steine positionieren und anschliessend¬†betonieren. Mit der Spitzhacke riss ich die Wiese zwischen den Baumstr√ľnken auf. Hier wird ebenfalls eine Mauer entstehen. Die Mauer wird noch weiter gehen, aber in Etappen arbeitet es sich einfacher. Die Str√ľnke durfte Christoph mit der Kettens√§ge bearbeiten. Nach vier Tagen kann man das Ergebnis so langsam erahnen. Es wird noch viele¬†anstrengende Tage ben√∂tigen, bis alles so ist, wie ich es haben will. In der obersten Reihe werden Beerenstr√§ucher gepflanzt.

Auch die Zisterne ist endlich fertig geworden. Das Regenwasser fliesst durch einen¬†Grobfilter beruhigt hinein. Die neue Mauer schliesst sie ein und die Treppe f√ľhrt nun sicher nach oben.

Der Sonntag war beinahe arbeitsfrei. Wir fuhren zu Christoph's Mutter und halfen ihr beim Ausmisten. 

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