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Badeferien in Kroatien - Teil 2

Nach dem Frühstück wollten wir beim Konzum unseren Kühlschrank für die nächsten Tage füllen, leider ist der Parkplatz neuerdings mit einer Höhenbegrenzung ausgestattet. Hier will man wohl keine Camper und Handwerker. Wir machten es selbigen gleich und gingen beim Konkurrenten Plodine einkaufen. Danach ging es zügig nach Krk. Die Brückenmaut war schnell bezahlt und so standen wir schon bald bei der Fähre nach Cres. Die Fahrt verlief für mich erstaunlich entspannt. Es regnete und so blieb ich im Wohnmobil und beschäftigte mich zur Ablenkung mit einem Rätselheft. Eine halbe Stunde später hatte ich es überlebt 😉 und wieder festen Boden unten den Füssen.

Bei der Anfahrt zum Campingplatz hatten wir Glück. Wie wir später erfuhren, werden auch hier die Strassen umgepflügt und stundenweise komplett gesperrt. Auf dem Campingplatz war unsere Parzelle von vergangenem Jahr bereits gebucht. Wir fanden aber in einem neu gestalteten Teil eine riesige Parzelle mit tollem Ausblick!

Das Badewetter liess sich leider nicht blicken. Die Sonne schaffte es nicht sich durchzusetzen. Die Tage starteten bewölkt und mehr als ein paar Stunden pralle Sonne am Tag gab es leider nicht. Oftmals wehte zudem ein kühler Wind. Definitiv das falsche Wetter für einen solchen Campingplatz! 

Die ausgewählte Parzelle erwies sich nicht als ideal. Sie lag direkt gegenüber vom kleinen Restaurant. Da das Hauptrestaurant abgebrannt war, kamen kochfaule Camper hier hin. Viel Gelatsche aber wenig Getratsche. 😉 Weniger wegen dem Wetter, sondern wegen der verklemmten Atmosphäre, verliessen wir den Campingplatz früher. Wir wissen nicht woran es liegt, aber die Besucher hier verbarrikadieren sich teilweise auf ihren Parzellen und schienen keinen Kontakt zur Aussenwelt zu wollen. Kaum jemand war zu einem ungezwungenen Schwatz zu haben. So beschlossen wir vor Pula noch einen Stopp in Medulin einzulegen.

Christoph erwachte um 6:30 und fragte, ob ich weiterschlafen oder losfahren wolle. Bis zur Fähre würden wir ca. 1,5h benötigen, gedacht war die 12 Uhr Fähre. Das Navi sage uns, dass wir kurz vor 9 Uhr da sein würden. Da um 9 Uhr eine Fähre ablegte, beeilten wir uns im möglichen Rahmen und schafften es gerade noch rechtzeitig das Ticket zu lösen. Umzingelt von Reisecars verliess ich etwas widerwillig das Wohnmobil und wir gingen an Deck. Glücklicherweise dauerte diese Überfahrt gerade mal 20 Minuten.

Umso gemütlicher fuhren wir danach der Küste entlang nach Medulin. Auf dem Campingplatz entschieden wir uns für einen abgelegenen Stellplatz an der prallen Sonne. Wie sich am Montag morgen herausstellte war das eine gute Wahl, denn weiter vorne waren sie mit grossen Maschinen am Aufstellen weiterer Mobilheime. So nahmen wir den Lärm nur sehr gedämpft wahr. 

Hier gefiel es uns viel besser! Die Leute waren aufgeschlossen und freundlich. Unsere ausgewählte Parzelle war unverschämt gross: über 300qm. Wer braucht so viel Platz?! 😂

Wir fuhren mit dem Rad mehrmals ins Dorf, welches extrem auf Tourismus ausgelegt ist. Da fühlte man sich direkt zurück in die 80er Jahre der Costa Brava versetzt. 😂 Am Dienstag fuhren wir mit einer Parzellen-Nachbarin in das kleine, familiengeführte Restaurant Napoli. Herzliche Bewirtung und leckeres Essen zum kleinen Preis.

Wir genossen die Zeit und fuhren am Mittwoch früh weiter nach Pula.

Camp Baldarin, Nerezine auf der Insel Cres

Sehr abgelegener Campingplatz mit teils wunderschönen SP, Sanitär meisten modern und sauber, Atmosphäre aus unerklärlichen Gründen sehr verschlossen, man findet kaum Kontakt zu anderen.

€36 für Premiumplatz, Restaurants, Shop, Sportplatz, Bootsverleih

Koordinaten: N44°36.943  E14°30.481

Camp Kazela, Medulin

Riesiger Campingplatz, teils riesige Parzellen, wenig Schatten, wird leider zusehends mit Mobilheimen verbaut, zu wenige und alte Sani,  sauber, ungezwungene Atmosphäre, man findet problemlos Kontakt 

€32 inkl Strom, Pool und diverse Restaurants, grosser Shop

Koordinaten: N44°48.415  E13°57.029

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