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FreiPass Klausen

Um keine Zeit zu verlieren, ging Christoph am Freitagmorgen direkt mit dem Wohnmobil zur Arbeit. Ich folgte später mit den Hunden per Fahrrad. Die Fahrt nach Altstätten ging erstaunlich gut. Zürich bietet viele velofreundliche Routen.

Wir fuhren erst nach Brunnen, wo Christoph den Victorinox-Shop besuchen wollte. Er suchte den Weinmaster mit besonders schön strukturiertem Nussbaumholz, wenn möglich sogar mit einem Holzfehler. Da diese Suche eine gefühlte Ewigkeit dauerte (weil 17 Schachteln geöffnet werden mussten), schlenderte ich durch die Uhrenabteilung. Blöööde Idee! Ich liebäugle immer wieder mit braunen Uhren. Als Christoph und die Verkäuferin dazu kamen, sollte er raten, welche Uhr es ist. Er tippte auf Anhieb richtig, was die Verkäuferin in Staunen versetzte. Er kennt mich eben einfach schon zu gut. 😉 Schlussendlich entschied ich mich für die blaue Variante, da mir das Lederarmband so gar nicht gefiel. 

Anschliessend ging es nach Schattdorf zu unserem Velo-Dealer. Christophs eBike-Motor hatte ab und an komische Klack-Geräuchsche von sich gegeben. Sie checkten alles auf Herz und Nieren durch, während wir in der Bäckerei Hauger ein spätes Mittagessen genossen. Unglaublich. Was viele Pizzerias nicht hin bekommen, schafft man hier ohne dass man explizit danach fragt: Pasta, die al dente ist!

Nachdem Christoph's Rad wieder geräuschfrei lief, fuhren wir (wen wunderts) über den Klausen zum Urnerboden. Die Saison ist langsam vorbei. Wir standen nur gerade zu viert hier.

Der Pass war am Samstag bis 16 Uhr autofrei. Von Freipass organisiert, konnte man von beiden Seiten mit dem Fahrrad den Klausen geniessen. Oben gab es gratis eine kleine Erfrischung. Wer wollte konnte in den Restaurants essen oder bei zwei Marktständen lokale Spezialitäten kaufen. Auch wir machten hier Rast, bevor es mit Schwung wieder hinunter ging.

Wir werden bestimmt wiedermal mitmachen. Die Stimmung unter den Radfahrern war sehr freundlich und aufgeschlossen, schnell kam man mit jedermann ins Gespräch. 👍

Fitness-Fortschritt

Etwas stolz bin ich schon: Als wir vor genau vier Wochen das erste Mal mit den eBikes auf den Klausen fuhren, nutzte ich hauptsächlich die höchste von vier Unterstützungsstufen. Diese Mal reichte bereits die Dritte, ohne Schwitzen und Kämpfen. 

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