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Die Rückreise

Am nächsten Morgen ging es direkt weiter. Ich hatte in Budel einen Stellplatz entdeckt, der vielversprechend aussah. Grosszügig angelegte Stellflächen. Nicht eingezäunt aber durch Gartenplatten die Stellrichtung vorgegeben, der ganze Platz liebevoll dekoriert und zu guter Letzt ein sehr aufmerksamer und freundlicher Betreiber. Trotz angrenzender Strasse war es nachts angenehm ruhig. 
Mit dem Rad bin ich direkt ins Zentrum gefahren, um meinen Kühlschrank wieder aufzustocken. Danach liess ich die Hunde im WoMo und fuhr zu einem grossen Einkaufsladen. So eine Art "Ramsch-Laden", der aber auch hochwertige Dinge führte. Von Kleidung über Gartenmöbel bis hin zum 1€-Ramsch und tausende von Dekoartikeln. 

Nach einer ruhigen Nacht und einem genüsslichen Frühstück ging es weiter nach Belgien. Ich hatte mich für den kostenlosen Stellplatz beim Staudamm La Gileppe entschieden. Als ich dort ankam, waren die vier Plätze bereits belegt. Ich stellte mich auf den leeren Busparkplatz. Im Laufe des Nachmittags füllte sich der Platz zusehends. Belgien feierte heute seinen Nationalfeiertag. Ich machte mit den Hunden einen gemütlichen Spaziergang beim Staudamm. Es stellten sich am Abend noch zwei WoMos und ein grosser Reisebus dazu. 

Die hatten auch alle ordentlich Sitzfleisch und sassen bis tief in die Nacht draussen und quatschten. Die jungen Männer im grossen Bus waren auch nach 3 Uhr noch in Feierlaune.

Am Samstag war die Pool-Einweihungs-Party meiner Freunde angesagt. Das Wetter war leider nicht mehr so heiss, dass man sich gerne in das entsprechend kühlere Wasser begeben wollte. Aber das hielt uns nicht vom Feiern ab! Zum ersten Mal hatte ich die Gelegenheit eine Shisha zu rauchen.

Die letzte Station war Bitche in Frankreich. Die Zitadelle bietet auch fünf kostenlose Stellplätze. Die waren bereits wieder belegt. Der Parkplatz war gross und so stellte ich mich in die Nähe der anderen Stellplätze. Leider genau so, dass ein kleiner Baum den Satellitenempfang störte. Nachdem gegen Abend die Besucher die Zitadelle verliessen, stellte ich das WoMo um. Insgesamt zweimal, denn nachdem weitere WoMos kamen, stand ich plötzlich quer mitten im Kuchen. Der Spaziergang um die Zitadelle war schön, die Aussicht auf das umliegende Städtchen sehr schön. Die Nacht wieder ruhig.

Die Fahrt nach Hause verlief reibungslos. In Frankreich, kurz vor der Schweizer Grenze, erledigte ich noch schnell den obligaten Einkauf. 

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