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In Roermond angekommen

Gestern fuhr ich die erste Etappe praktisch in einem Stück. Ich war erstaunt, wie gut ich mit dem Wohnmobil vorwärts kam. Als Belohnung bekam ich bei Claudia und Marco ein leckeres Abendessen in toller Gesellschaft. 

Als ich das WoMo an den Strom hängen wollte, machte mein Verbindungsstecker Geräusche. Schlechtes Zeichen. Marco standen alle Haare zu Berge und verkabelte das Ding sofort neu. 😂 Da sie selber leider nicht mehr campen, bekam ich auch noch einen neuen Adapter geschenkt. 

Gestern Nacht hatte es begonnen zu regnen. Das zog sich am Morgen genau so fort. In Roermond fuhr ich zuerst in den Outletstore. Hier schien die Sonne und entsprechend viele Besucher waren in der Einkaufsstadt. Ich kaufte, weswegen ich hergekommen war und fuhr sofort weiter zum Stellplatz Helenawerf. (Nein, das T fehlt nicht 😉)

Der Stellplatz liegt ruhig direkt am Hafen. Aussicht gibt es keine, da eine Mauer dazwischen steht. Die Stellplätze sind schmal, sodass sich einige Schlaumeier so breit machen, in der Hoffnung, dass sich dann niemand neben sie stellt. Das mag in der Nebensaison ok sein, aber nicht jetzt, wenn der Platz praktisch voll ist. Meine Nachbarn waren not amused, als ich ihr breites Auftreten schlichtweg ignorierte.

Es war heiss. Erst gegen Abend kam Wind auf, sodass ich mich mit den Hunden in die Altstadt wagte. Gerade Ginger scheint mit der Hitze nicht klar zu kommen, Übelkeit machte ihr zu schaffen.

Wie Isa von Isaswomo es so passend betitelte: ich stecke im "Tour Tief". Diese Missstimmung, die zu Beginn einer Reise schon mal aufkommen kann. Jedenfalls find ich momentan alles ziemlich doof. Doofer Stellplatz, doofe Nachbarn, kotzender Hund, zu heiss, zu Regen, zu scheiss TV-Programm. Morgen fahr ich Richtung Winterswijk, um am Mittwoch Obelink zu beehren. Spätestens dann sollte die Stimmung wieder besser sein.

Nachtrag: Der Ausblick aus dem Dachfenster gefällt trotzdem

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