Meine Wildbienen sind da

Zum ersten Mal hab ich bei Facebook auf eine Werbeanzeige reagiert.

"Deinem Freund XY gefällt Wildbiene und Partner", darunter prangte ein Bild einer kleinen Box, die aussah wie eine Insektenhotel. Wildbienen? Meine Neugier war geweckt und etwas widerwillig klickte ich auf die Anzeige. 

 

Ich fand viele interessante Informationen. Zum Beispiel hatte ich nicht gewusst, dass es in der Schweiz über 600 verschiedene Arten von Wildbienen gibt (weltweit über 17'000). Diese erledigen den Grossteil der Bestäubungsarbeit und nicht, entgegen der landläufigen Meinung, die Honigbienen. Sie sind völlig harmlos, stechen praktisch nicht und lassen sich auch nicht von Essen und Trinken anziehen. Für mich war das ausschlaggebend um eine solche Patenschaft zu übernehmen. Ich orderte ein Häuschen mit Startpopulation und warte nun sehnsüchtig darauf, dass die ersten Bienen ausschwärmen.

 

Im Herbst, wenn hoffentlich viele Nachkommen in der Box heranwachsen, geht diese zurück. Die Bienen werden fachgerecht überwintert und im Frühling erhalte ich eine neue Population. Wie ich finde, eine gute Sache.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0