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10 Tage in Stockholm

Seit bald 7 Jahren rede ich davon mal nach Schweden zu fahren. Ende 2016 war es endlich soweit. Oliver und ich liessen für diesen "Kurztrip" unsere Reisemobile stehen und schulterten das Handgepäck für den Flug nach Stockholm.

Die Stadt hat uns sehr gut gefallen. Obwohl Grossstadt hat sie nicht dieses typisch Hektische. Sie ist sauber. Dank dem manchmal sehr heftigen Wind gibt's auch keinen Smog. Mit Autos verstopfte Strassen sind uns allerdings auch nie begegnet. 

 

Da wir hier natürlich auch Geocaches besucht haben, haben wir zu Fuss einige Kilometer gemacht und sind an Orte gekommen, die wir sonst sicherlich nie besucht hätten.

Sehenswürdigkeiten

Im Vorfeld hatten wir uns darüber informiert, welche Sehenswürdigkeiten wir besichtigen könnten. Bis auf Gamla Stan - für uns eine typisch touristische Enttäuschung - haben wir nichts davon gesehen. Weder Museen und Aussichtspunkte noch die Wachablösung. Viel lieber haben wir das ungewöhnlich warme Wetter genutzt, sind durch diverse Stadtteile gewatschelt, haben Geocaches gesucht und sind mit den ÖV etwas weiter raus in die Natur gefahren.


Kulinarisches

Ofengemüse mit Fischpatties im kleinen Öko-Café. Rentier Elchburger und Köttbullar beim Delikatessenhändler. Die sensationelle Pizza im Pub. Und immer wieder Zimt- und Kardamonschnecken. 

Aufgefallen ist uns, dass man hier auf Gemüse nicht sonderlich viel Wert zu legen schein. Das Essen ist eher schwer. In vielen, kleinen Cafés gibt es biologisches und nachhaltiges Essen und Getränke. Veganer? Auch kein Problem. Gibt's hier völlig selbstverständlich.


Shopping

Wo sonst, als hier im Norden, bekommt man richtig gute und warme Outdoor-Kleidung? Dabei sind wir über Shops und Lables gestolpert, die ich bis dahin noch nie gehört habe. Norrøna und Uber sprengten dann auch schöne Löcher in mein Ferienbudget.


Öffentliche Verkehrsmittel

Bewegt man sich vorwiegend im Grossraum Stockholms, dann ist die SL Travelcard perfekt. Man kann zu kleinem Preis unbekümmert in Bus, Bahn oder Schiff einsteigen.

Wir beide sind hier in der Schweiz eher ÖV-Verweigerer, wissen somit nicht, wie der Stand der Technik ist. In Stockholm fanden wir die digitalen Realtime-Anzeigen an praktisch allen Bushaltestellen toll. In den neueren Bussen gibt es überall USB-Anschlüsse, um Handy + Co. zu laden. Nicht nur die Kinder im Kinderwagen fahren gratis mit, sondern auch derjenige, der den Wagen schiebt. Hunde sind übrigens ebenfalls kostenlos. Zudem ist das Jahresabo im Vergleich zur Schweiz fast unerhört günstig.


Bargeld

Genau drei Mal hab ich Bargeld zu sehen bekommen. Man benutzt praktisch nur noch Plastikgeld. Für die Sweden kein Problem, sie vertrauen ihrer Regierung. Wohl der kleine aber feine Unterschied weshalb dies hier so selbstverständlich funktioniert.


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